Arbeit, die zu ihrem Leben passt

Pflege in 2021? Welche Herausforderungen bringt dieses Jahr?

Die Coronapandemie hat uns seit ihrem Beginn Anfang 2020 vor immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Während für die meisten Menschen die Pandemiezeit mit Homeoffice und Telefonkonferenzen verbunden ist, spüren Angestellte im medizinischen Bereich und Pflegekräfte die Auswirkungen auf ganz andere Art. 

Auslastung der vorhandenen Betten, Personalmangel und Überstunden stehen für viele seit Monaten an der Tagesordnung. Aber nicht nur die Coronapandemie stellt die Pflege vor eine Herausforderung, schon seit vielen Jahren mangelt es an Fachkräften und Personal. Zukünftig werden der Bedarf und die Nachfrage nach Pflegeleistungen vermutlich sogar noch weiter steigen. 

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Fachkräfte während des Wandels 

Der demografische Wandel stellt viele unserer Systeme vor große Herausforderungen, neben den allgemeinen Problemen mit beispielsweise Pflegeversicherung spüren Pflegekräfte den Wandel besonders stark. Durch die immer weiter steigende Zahl an Pflegebedürftigen wird das ohnehin schon knappe Personal zur Mangelware auf dem Arbeitsmarkt. Beobachtet man aktuelle Trends, wird sich diese Situation voraussichtlich auch nicht ändern, bis der Beruf als Pflegerin oder Pfleger für jüngere Personen attraktiver gemacht wird. 

Die steigende Zahl der Pflegebedürftigen könnte in den nächsten zehn Jahren zu über 12.000 fehlenden Arbeitskräften führen. 

Besserungen sind in Sicht 

Trotz der Hürden und Herausforderungen kann es sich für jüngere Menschen lohnen zur aktuellen Zeit in den Bereich der Pflege einzusteigen. Die Bundesregierung veröffentlichte im Jahr 2020 ein Paket mit neuen Regelungen und Plänen, die den Pflegeberuf bis 2022 attraktiver gestalten sollen. Dieses Regelpaket hat den Zweck, den Beruf wieder beliebter zu machen aber auch mehr Anerkennung für die Leistungen der Pflegekräfte zu erreichen. 

Höhere Löhne 

Das wohl zentralste Element des Regelpaketes ist die Erhöhung des Mindestlohns für Personen im Pflegebereich. Die Mindestlohnerhöhung soll in vier Etappen passieren und Ungleichheiten bei der Bezahlung aushebeln. 

  • Ab dem 1. September 2021 wird der Mindestlohn bundesweit auf 12,55 € pro Stunde erhöht. 
  • Ab dem 1. April 2022 wird eine weitere Lohnerhöhung auf 13,20 € pro Stunde erfolgen 
  • Für qualifizierte Pflegekräfte erhöht sich der Mindestlohn ab 1. Juli 2021 sogar auf 15 € pro Stunde, ab dem 1. April 2022 soll es dann 15,40 € pro Stunde sein. 
  • Im Jahr 2020 erhielten Pflegekräfte fünf zusätzliche Urlaubstage, für die Jahre 2021 und 202 sind jeweils sechs zusätzliche Tage geplant

Die angespannte Situation während der Hochzeit der Pandemie ist auch an der Bundesregierung nicht vorbeigegangen. Dieses erste Paket an Regelungen und Maßnahmen soll als Unterstützung für einen der wichtigsten Berufszweige unserer Gesellschaft dienen. Mit der steigenden Nachfrage an Pflegekräften werden die Bedingungen und Anforderungen voraussichtlich auch zukünftig noch steigen.

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